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Was sind Parabene überhaupt?

Die Parahydroxybenzoesäure (PHB-Ester) ist auch unter den Namen Parabene bekannt. Aufgrund der guten antimikrobiellen und heilenden Wirkung werden Parabene sehr gern in Kosmetikartikeln eingesetzt, welche auf die Haut aufgetragen werden. So ist Parabene beispielsweise in Cremes, Haarwaschmittel, Deodorants, Lippenstifte oder Seifen zu finden.

Das Mittel wird auch unter folgenden Namen vertrieben:
• Hydroxybenzoesäure
• Hydroxybenzoat
•Metagin
• Nipagin
• Propagin
• Parahydroxybenzoat
• Oxybenzoesäure
• Oxybenzoat

Die schädliche Wirkung

In der Kosmetikbranche werden Parabene dazu verwendet, dass die Produkte länger halten. Allerdings wurden in Untersuchungen festgestellt, dass die Anwendung in Produkten mit Parabenen auch negative Wirkungen haben können. Einige Untersuchungsergebnisse berichten von einer gefährlichen Wirkung. Hautausschläge sind dabei nur das geringste Übel, es kann sogar zum Brustkrebs führen, wenn die Frauen Antitranspiranten oder Deodoranten verwendet haben. Des Weiteren wurde festgestellt, dass bei den männlichen Föten der Hormonhaushalt gestört werden kann, was durch Parabene ausgelöst wird.
Einige Hersteller haben reagiert und bieten kosmetische Produkte ohne Parabene an. Allerdings müssen hier die Verbraucher genauer auf das Haltbarkeitsdatum schauen, denn die Haltbarkeit dieser Waren ist etwas kürzer. Werden die beiden Nachteile gegenübergestellt, so ist eine geringere Haltbarkeit das kleinere Problem.

Lebensmittel

Parabene sind aufgrund der Konservierung in vielen Fertiggerichten.

Parabene sind aufgrund der Konservierung in vielen Fertiggerichten.

Auch in unserem Lebensmitteln werden Parabene verwendet. Wie bei der Kosmetik ist auch hier das Ziel, die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern und eine frühzeitige Schimmelbildung zu verhindern. Da Parabene den Eigengeschmack der Lebensmittel verfälschen, werden andere Konservierungsstoffe zugesetzt. Die Rede ist von Benzoesäure (E210) oder Sorbinsäure (200). Mit den vielen zusätzlich zugeführten Elementen ist der normale Verbraucher überfordert, denn er weiß nicht genau, welche Folgen die einzelnen Zusatzstoffe haben.

Die Folgen

So können Parabene auch zu unerwünschten gesundheitlichen Folgen führen. Die Mediziner sind der Meinung, dass die Fertigprodukte auch zu Allergien führen, da der Körper überfordert wird. Es werden eine Menge Zusatzstoffe aufgenommen, welche für den Verdauungsprozess gar nicht erforderlich sind. Einige Personen bekommen Probleme mit der Verdauung und in schlimmeren Fällen kommen sogar Sehstörungen dazu. Wissenschaftler, welche im Interesse der Industrie forschen, haben ermittelt, dass kleinere Mengen der Zusatzstoffe keinen Schaden anrichten. Allerdings ernähren sich viele Leute fast ausschließlich von Fertigprodukten und selbst Kochen ist für einige Menschen ein Fremdwort.

Die Therapie

Eine Therapie ist gar nicht so schwer, wie einige Leute denken mögen. Ein Ernährungsberater gibt gern Auskunft, wie eine parabenfreie Diät aussehen könnte. In erster Linie sind auf frische Produkte vom Fleischer oder vom Gemüsemarkt zu setzten. Helfen können auch eine laktosefreie, natriumarme, phosphatarme oder kalziumreiche Diät, um die aufgetretenen Beschwerden zu beseitigen. Allerdings sind einige dieser Diäten nicht für eine Daueranwendung geeignet.